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Tropisches Queensland

Von Cairns haben wir bei dieser Reise nicht viel gesehen, ausser den Flughafen, das Camper Depot, einen Supermarkt für die erste Grundversorgung, sowie einen Laden für Campingbedarf. Dort haben wir uns Campingstühle erstanden, weil diese nicht zur Ausstattung des Apollo-Campers gehört haben.


Zillie Falls
So verlassen wir Cairns schnell in Richtung Atherton Tablelands. In diesem bis zu 1000 Meter hoch gelegenen Hochland dominiert die Farbe grün. Hellgrüne grasbedeckte Hügel und dunkelgrüner Regenwald und dazu zahlreiche Wasserfälle. An einigen kann man sogar unterhalb des Wasserfalls baden. Die Milaa Milaa Falls haben wir leider nicht wie im Reiseführer abgebildet gesehen. Es tröpfelte leider nur ein dünner Rinnsal über die Kante. Dafür sahen die Zillie Falls aus wie ein Postkartenmotiv.



Curtain Fig Tree

Atherton Tablelands

In der Atherton Tablelands wachsen auch Würge-Feigen. Der Curtain Fig Tree hat lange Luftwurzeln, die wie ein Vorhang runterhängen. Er ist über einen kurzen Holzbohlenweg vom Parkplatz aus zu erreichen. Die erste Nacht verbringen wir in Mission Beach. Wir kommen leider erst im dunkeln an. Der geplante Camping-Platz ist schon geschlossen und niemand ist mehr zu erreichen. Zum Glück gibt es noch einen anderen Campingplatz ohne Schranke, wo wir uns einfach einen freien Platz suchen und am nächsten morgen einchecken. Die Nacht war heiss. Die Klimaanlage hat recht wenig gebracht, da die kalte Luft unterhalb des Betts ins Innere geblasen wurde. Oben im Bett hat man ausser dem Lärm nicht viel von der Klimaanlage gemerkt.



Mangrove Boardwalk
Südlich von Cairns an der Küste gelegen bietet der Edmund Kennedy National Park die Möglichkeit Mangroven über einen Holzbohlenweg zu erwandern (Mangrove Boardwalk). Nur stehenbleiben empfiehlt sich nicht, sonst wird man von den Mücken gefressen. Leider hatten wir Mossi-Repellent in Cairns vergessen zu kaufen.


Wallaman Falls
Die Wallaman Falls sind mit einer Fallhöhe von über 300 Metern Austaliens höchster Wasserfall. Der Weg dort hin ist schmal und steil und für Camper verboten. Aber wir fahren ja auch einen Pickup. Die Aussicht von der Plattform auf den Wasserfall ist grandios. Wir hätten große Lust gehabt runterzuwanden, aber dafür fehlte uns leider die Zeit. Die Australier übertreiben maßlos mit den Zeitangaben und Warnhinweisen für Wanderungen. Der Weg runter zum Wasserfall wird als sehr steil und nur für geübte Wanderer beschrieben. Die Zeitangabe von 4 Stunden können wir nicht wirklich glauben.

Am Abend erreichen wir unser Camp im Paluma Range National Park und unternehmen noch eine Wanderung zu den Jourama Falls. Bis ganz hoch zu den Falls reicht es nicht mehr, weil es schon dunkel wird. Es gibt auf dem staatlichen Campingplatz ein Plumpsklo und eine Freiluftdusche mit Untermietern. Das Duschwasser lockt einige dicke Kröten an. Ausser einer Australischen Familie ist niemand sonst auf dem Platz - herrlich!


Aussicht vom Castle Hill Townsville


Badestrand in Townsville
Am nächsten Tag erreichen wir nach der Fahrt durch endlose Zuckerrohr Plantagen Townsville. Vom Castle Hill aus hat man einen tollen Panoramablick über die Küste und das Land. Unten am Meer gibt es eine lange Strandpromenade.

Schwarzer Kakadu
In den Bäumen und Palmen sitzen schwarze Kakadus und Regenbogenloris. Für uns Europäer eine wahre Attraktion, dass solche exotischen Vögel in der Stadt sitzen. Bei den Australiern sind die Kakadus aber so beliebt wie bei uns die Tauben. Kakadus krächzen laut und nagen alles an und ab. Der Strand ist lang und recht menschenleer. Nur an einer kleinen Stelle ist mit Netzen ein Bereich abgetrennt. Wir nutzen die Gelegenheit für unser erstes Bad im Meer, sicher geschützt vor den Marine Stingers, den Quallen. Angeblich gehen mehr Opfer auf das Konto der Quallen mit ihrem Nervengift als auf Haie.

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