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Kings Canyon


Palmer River kreuzt
Ernest Giles Road



Aufstieg zum
Kings Canyon Walk



Weg durch die Felsenlandschaft


Garden of Eden


Kings Canyon


Echse beim Posieren




Eigentlich hatten wir ja vor über den Pioneers Path / Mereenie Loop von Norden her zum Kings Canyon zu fahren. Wegen dem unerwarteten Hochwasser sind wir dann doch den asphaltierten Weg über den Stuart Highway gefahren. Die Abkürzung vom Stuart Highway über die unbefestigte Ernest Giles Road haben wir dann doch gewagt. Sie war nach dem Regen zwar in teilweise schlechtem Zustand aber mit dem Geländewagen gut befahrbar, bis zu der Stelle, wo der sonst völlig ausgetrocknete Palmer River die Straße kreuzt. Durchs Flussbett ergoss sich das matschig braune Wasser mit ordentlicher Fliessgeschwindigkeit. Das Wasser war an der tiefsten Stelle knietief, aber der Boden schlammig. In Kombination mit der Strömung beschliessen wir dass es keine gute Idee ist zu versuchen da durchzufahren, zumal am Horizont auch noch Wetterleuchten zu sehen ist. Also fahren wir zurück und übernachten am Henbury Meteoritenkrater. Als wir am nächsten Tag den Palmer River auf der Highway Brücke kreuzen ist das Flussbett zwar noch matschig, aber das Wasser so gut wie verschunden.

Schliesslich erreichen wir den Kings Canyon doch noch auf der asphaltierten Straße. Der Januar ist mit der heisseste Monat und die Temperaturen können hier über 40 Grad steigen. Zum Glück lag die Temperatur bei uns unter 35 Grad. Bei höheren Temperaturen kann der große Rundweg um den Canyon geschlossen werden. Es ist dann nur der Fußweg in den Canyon begehbar. Der 5,5 km lange Kings Canyon Walk bietet tolle Aussichten. Das erste Stück ist das beschwerlichste, denn hier geht es aus dem Canyon erstmal hoch aufs Plateau, welches aus einem Labyrinth von Felsen uns Spalten besteht. Manchmal führt der Weg auch nah an der Kante entlang und bietet einen Ausblick auf die rot-orangenen Wände des Canyons. Aus einigen Felsritzen wachsen Bäume. Der Canyon wird nach hinten immer enger. Der Weg führt über Holztreppen hinab in die Schlucht. Hier herrscht ein ganz anderes Klima. Im Garden of Eden sammelt sich das ganze Jahr über Wasser und ermöglicht den Palmen und zahlreichen Vögeln und Echsen hier zu überleben. Ein schöner Platz für eine Rast. Anschliessend geht es auf der anderen Seite wieder rauf aufs Plateau von wo aus man wieder einen tollen Block auf die gegenüberliegenden Steilwände hat. Nach 3 bis 4 Stunden erreicht man wieder den Ausganspunkt.